Ayurveda und Yoga
haben in Indien einen eigenen Weg zur Förderung und Erhaltung einer ganzheitlich gesehenen Gesundheit entwickelt, der alternativ und ergänzend zu unserem westlichen Gesundheitssystem stehen kann.
Dieser Weg beruht im wesentlichen auf der geschulten, intensiven Selbstbe(ob)achtung in belastenden Situationen, durch Körperübungen (Asanas) und Atemtechniken (Pranayama).
Bedrohungen und Störungen zeigen sich bei der Belastung jeweils spezifischer Punkte, die als Marmas, vitale Stellen oder Wach- und Warnposten der körperlichen Systeme bezeichnet werden.
Der Mensch wird gesehen im Spannungsfeld seiner natürlichen und sozialen Umwelt, die Auslöser dieser Reaktionen ist.
Es zeigt sich, ob sich der Übende noch selbst regulieren kann oder ob er sich auf dem Weg in eine Krankheitsfalle befindet.
Indem dies bewusst gemacht wird, entsteht die Möglichkeit einer gezielten Änderung in Richtung Gesundheit und Wohlbefinden.